Schmerztherapiezentrum Bad Mergentheim

Das Bundesministerium für Gesundheit teilt auf der Web-Seite der Bundesregierung mit, dass alle Versicherte (also auch ältere Patienten) einer gesetzlichen Krankenkasse einen Rechtsanspruch auf eine Rehabilitation haben und sich ihre REHA-Klink sogar selbst aussuchen dürfen. Lesen Sie dazu auch einen Brief des Bundesgesundheitsministeriums an die Sozialministerien der Länder als Aufsichtsbehörde der gesetzlichen Krankenkassen. Dieses Wahlrecht wurde mittlerweile auch durch Urteile von Landessozialgerichten bestätigt: Baden-Württemberg (Az: L 4 KR 2071/05 und Hessen ((Az.: L 1 KR 2/05: Gewährt eine Krankenkasse einem Versicherten einen Aufenthalt in einer Reha-Klinik, so ist sie dazu verpflichtet, die Wünsche des Versicherten in Bezug auf die Einrichtung zu berücksichtigen (eine Revision gegen diese Entscheidung ließ das Gericht gar nicht erst zu)). Das Wahlrecht (gilt auch für Anschlußheilbehandlungen) betrifft nach §9 Sozialgesetzbuch IX nicht nur Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen, sondern alle gesetzliche Rehabilitationsträger, also auch Rentenversicherungen oder Unfallversicherungen. Die deutsche Gesellschaft für medizinische Rehabilitation hat dazu eine informative Broschüre herausgegeben: hier klicken.

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Schmerzklinik (1), Schmerzklinik (2)

Impressum

Schmerztherapiezentrum
Schmerzklinik & Schmerzpraxis
Schönbornstr. 10 - 7980 Bad Mergentheim
Tel. +49(0)7931-5493-0 - Fax: +49(0)7931-5493-50

Osteodynie

Der Begriff

Der Wortteil "osteo" steht für Knoc hen und "dynie" für schmerzhaft - gemeint sind also Knoc hensch merzen.

Ein Kn ochen besteht im wesentlichen aus drei Schichten:

  • Kn ochenhaut (Per iost) - diese umhüllt den Kn ochen und enthält reichlich Gefäße und Nerven.

  • Die Knochensubstanz bzw. das Knochengewebe setzt sich aus Osteozyten (= in einer kleinen Knochenhöhle eingeschlossene Knochenzelle), kollagenen Fasern (= Fasern in faserigem Bindegewebe) und einer verkalkten Grundsubstanz zusammen.

  • Kn ochenmark - dieses befindet sich in den Hohlräumen der größeren Kn ochen (Röhrenkn ochen, Rippen, Brustbein, Schulterblättern, Schädeldachknochen, Hand - und Fuß wurzelknochen). Man unterscheidet das Fettmark, dessen Anteil mit zunehmendem Alter ansteigt und das rote Kn ochenmark, in diesem findet die Blutneubildung statt (außer Lymphozyten): rote Blutkörperchen (Erythrozyten) zum Sauerstofftransport, Blutplättchen (Thrombozyten) für die Blutgerinnung und weiße Blutkörperchen (Leukozyten) für das Immunsystem.

Mögliche Ursachen für eine Osteodynie:

Brüche infolge einer äußeren Gewalteinwirkung sind die häufigste Ursache für eine Osteodynie. Dieser Sch merz ist in der Regel vorübergehend und kann mit Analgetika (= Schmerzmittel) beherrscht werden. Relativ selten entsteht daraus ein chronischer Schmerz, der Anlaß geben könnte, einen Schmerztherapeut en aufzusuchen.

Osteoporose - Der Mineralgehalt der Kn ochen nimmt bis zum 40. Lebensjahr zu, bis eine individuelle maximale Kn ochenmasse erreicht ist. Im weiteren Lebensverlauf werden dann etwa 0,5 bis 1,5% jährlich wieder abgebaut. Störungen, die diesen natürlichen Kn ochenabbau steigern, führen zur Entwicklung einer Osteoporose mit der Gefahr von Kn ochenbrüchen, meist in Form von sog. Spontanfrakturen (= Brüche ohne äußere Ursache).
Diese Krankheit kann sich aufgrund einer endokrinen (= hormonellen) Störung (Hyperthyreose (= Überfunktion der Schilddrüse), Morbus Cushing (= Krankheitsbild durch ein Überangebot von Glucocorticoiden), Hyperparathyreoidismus (= Überfunktion der Nebenschilddrüse), Hypogonadismus (= Unterfunktion der Keimdrüsen)) entwickeln.
Hormonale Faktoren sind an der postmenopausalen
(= Übergangsphase von der weiblichen Geschlechtsreife zum Alter) und senilen (= altersbedingten) Form beteiligt.
Die lokale Variante kommt beim Morbus Sudeck vor, wahrscheinlich bedingt durch lokale Stoffwechselstörungen (Debrunner 1988). Eine
Osteodynie
tritt bei der Osteoporose hauptsächlich im Bereich der
Wirbelsäule auf, in der Regel weniger segmental begrenzt, sondern über größere Abschnitte.
Zu ausführlichen Informationen über diese Knochenkrankheit einschließlich der speziellen Schmerztherapie gelangen Sie
hier (einfach anklicken).

Sehr häufig gehen Tumorerkrankungen, insbesondere Metastasen (= abgesiedelte Geschwulste) mit einer Osteodynie einher. Eine tumorbedingte Osteodynie kann durch das Tumorwachstum entstehen, oder aber auch infolge der Thera pie (z.B. Bestrahlung). Nicht selten kommt dann noch eine Infektion ( = Eindringen von Mikroorganismen wie z.B. Bakterien oder Viren) hinzu, als Folge der geschwächten Immunabwehr. Obwohl wirksame Methoden der Schmerztherapie bekannt und zumindest in den Industrieländern verfügbar sind, werden leider viele Patienten mit einem Tumorleiden aus Unkenntnis, Furcht vor Suchtentstehung und restriktiver Gesetzgebung nicht ausreichend analgetisch therapiert.
Bei richtiger Anwendung Möglichkeiten im Rahmen der speziellen Schmerztherapie beträgt die Erfolgsquote auch bei einer tumor bedingten
Osteodynie 90% (Strumpf 1993).
Hier gelangen Sie zu einer Datei, in der die Tumorschmerztherapie ausführlich dargestellt wird.

Bei der Periostitis beruht die Osteodynie auf einer Entzündung der Knochenhaut, meist mechanisch oder bakteriell bedingt, mit einem akuten oder chronischen Verlauf.
Hier gelangen Sie zu einer Internet-Seite, in der das Thema "Periostitis bzw. Osteoperiostitis" ausführlich dargestellt wird.

Zu einer Osteitis (Entzündung des Knochens) kann es nach einer offenen Kn ochenverletzung oder als Folge einer Operation kommen. Die Osteitis betrifft nur das Kn ochengewebe. Streng genommen geht davon keine Osteodynie aus, da das Knochengewebe keine Nervenfasern oder Schmerzrezeptoren enthält. Sch merzen entstehen nur dann, wenn die Knoc henhaut oder das Knoc henmark in Störungen oder Knochenerkrankungen miteinbezogen sind.
Hier gelangen Sie zu einer Internet-Adresse, in der Knochenentzündungen ausführlich dargestellt werden.

Als Osteomyelitis wird eine Entzündung des Knochenmarks bezeichnet, meist ist aber auch das Kn ochengewebe (Ost itis) und die Kn ochenhaut (Per iostitis) beteiligt. Sie entsteht durch hämatogene (= auf dem Blutwege), seltener lymphogene (= über die Lymphe) oder durch direkte (z.B. bei Verletzung) Keimeinschleppung (meist Staphylococcus aureus).
Die akute
Osteomyelitis geht mit folgenden Krankheitszeichen einher:

  • schwere Beeinträchtigung des Allgemeinbefindens (oft Sepsis (= Blutvergiftung)),
  • örtliche Osteodynie,
  • Schwellung (Beteiligung der Weichteile)) und
  • Durchbruch (mit Fisteleiterung (= Eiterausfluß durch einen Kanal)).

Hier gelangen Sie zu einer Datei, in der die Entzündung von Knochenmark einschließlich der Schmerzbehandlung ausführlich dargestellt wird.


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Welche Vorteile bietet eine Schmerzbehandlung im
SCHMERZTHERAPIEZENTRUM Bad Mergentheim?

  • Große Erfahrung, in der Klinik werden schon seit 1983 aus-schließlich Patienten mit chronischen Schmerzen behandelt.

  • Für gesetzlich versicherte Patienten werden nach § 40 bzw. 111 SGB V Rehabilitations- und für Privatpatienten (auch Beihilfe) Krankenhausbehandlungen gemäß OPS 8-918 durchgeführt. Teilweise übernehmen auch Rentenversicherungen und Berufsgenossenschaften die Kosten.

  • Hohe fachliche Kompetenz, die Klinik bzw. der Chefarzt besitzt die volle Weiterbildungsermächtigung der Ärztekammer für das Fachgebiet "Spezielle Schmerztherapie", 1 Jahr Anästhesie sowie 18 Monate Physikalische und Rehabilitative Medizin.

  • Umfassendes Therapieangebot, Durchführung aller anerkannten schulmedizinischen und einiger naturheilkundlichen Therapieverfahren, auch Akupunktur, bis hin zur Implantation von Morphinpumpen und Rückenmarkstimulationssystemen.

Zu weiteren Informationen (u.a. Vordrucke zur Beantragung der Kostenübernahme bei dem jeweiligen Kostenträger, Steuertipps für Selbstzahler, Anfahrtsbeschreibung usw.) gelangen Sie hier (einfach anklicken).

Die Klinik im Film - Zu einem 3-min. Fernsehbeitrag über Schmerzbehandlungen gelangen Sie hier (einfach anklicken).

Infos können Sie zu jeder Tages- oder Nachtzeit anfordern, auch am Wochenende!
Tel.: +49 (0) 7931 - 5493-0 * Fax: +49 (0) 7931 - 5493-50

Wenn Sie ein ernstes Schmerzproblem haben, können wir Sie werktäglich zwischen 11 und 12 Uhr mit einem erfahrenen Arzt verbinden.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben, schicken Sie uns einfach ein kurzes Mail: schmerzklinik@schmerzklinik.com. Wir antworten umgehend.

Eine Auswahl weiterer Schmerzthemen
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Aktualisiert:>22.09.2009</> a&bl90-

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